24.08.2016

Übung "Quer durch den Samariterkurs 1.Teil"

Nadja führte die Teilnehmer in die Handhabung der Schaufelbahre, Vacuummatratze und Spinebord ein. Das Spinebord ist ein Hilfsmittel zur Rettung verunglückter Personen, bei denen eine Verletzung der Wirbelsäule nicht auszuschliessen ist. Je nach Hersteller werden 150 bis 1.100 kg Tragfähigkeit angegeben, und ist meistens komplett röntgendurchlässig und CT/MRT-geeignet. Für biegesteifen Leichtbau ist es innen hohl oder geschäumt und dadurch schwimmfähig und etwas Auftrieb liefernd und somit auch für die Wasserrettung günstig. Ähn- lich wie bei der Schaufeltrage wird das Spineboard unter den Patienten geschoben oder die-ser darauf gehoben. Der Patient kann mit mehreren Helfern achsengerecht gedreht werden, damit das Spineboard hinter seinem Rücken positioniert werden kann. Danach werden das Spineboard und der Patient wieder in Rückenlage gebracht. Anschliessend muss er mit einem Kopffixierset und einem mehrteiligen Gurtsatz beziehungsweise mit einem Patientenfixier- system (auch „Spinne“ genannt) fixiert werden und ist zum Transport bereit.

Das Thema „Helm ab“ wurde wieder ins Ausbildungsprogramm der Samariter aufgenommen.

Da die Erfahrungen gezeigt haben, dass es bei Gesichtsverletzungen, Bewusstlosigkeit, Atembeschwerden usw. es schwierig ist den Patienten auch korrekt zu überwachen empfiehlt es sich den Helm auszuziehen. Das Entfernen des Helms ist, wenn immer möglich, mit der 2-Helfer-Methode zu praktizieren.

Griffe zum Tragen oder Retten eines Patienten aus jeder erdenklichen Situation wurden bei Margrit geübt. Viele Unfälle und Krankheiten bedürfen einer speziellen Lagerung, damit das Wohlbefinden des Patienten verbessert werden kann. In einem Lerngespräche wurde auf Grund von Verletzungsmustern die richtige Lagerung besprochen.