Vereinschronik 2017

„ Mer send es Team“

 

Unter dem Motto „Mer send es Team“ wurde das Jahresprogramm vom TK  ausgear-beitet. Einerseits wollten die Samariter als Team auftreten und so auch in der Bevöl-kerung war genommen werden. Andererseits mit dem Anspruch, dass bei schwierigen Situationen und Problemstellungen die Samariter als Team ihre Entscheidungen tref-fen.

 

Durch die grosszügige Unterstützung seitens der Bevölkerung haben wir die Möglich-keit unsere Kurse, Übungen, Ausbildung und Ausrüstung auf den neusten Stand zu halten.

 

An den vielen, durch das Kader, ausserhalb des Vereins besuchten Übungen und Ver-anstaltungen im verflossenen Vereinsjahr hat sich gezeigt, dass nur gut ausgebildete Ersthelfer eine Stütze der Profiretter sind und dadurch können sie auch wirkungsvoll den Mitmenschen helfen. Auf abwechslungsreiche und spielerische Weise trainierten die Samariter anhand realistisch nachgestellter Szenarien das sichere Verhalten bei Unfällen und Erkrankungen in alltäglichen Situationen. Für die Überführung der Sama-riter in die IVR Stufe 2 musste der Nachweis „Sanitätsdienst: Baustein 1 – 3“ und der Repetitionskurs „Reanimation BLS-AED-SRC“ erbracht werden. Die Rettungsschule SBS informierte über den neusten Stand der Notfallrettung in der Zentralschweiz und den Einsatz der Responderfahrzeuge. Die Handhabung der verschiedenen vereins-eigenen und fremden (RD 144) Rettungsmittel sowie die Übergabe an den Rettungs-dienst wurden geübt. Ein Besuch beim Rettungsdienst Notfallzentrale RDZ 144 in Luzern stand auch auf dem Jahresprogramm. An Stelle eines öffentlichen Arztvor-trages wurde eine interne Veranstaltung zum Thema „Palliative Medizin aus der Sicht des Hausarztes“ im Saal im reformierten Kirchenzentrums Sempach durchgeführt. Das Referat wurde von unserem Vereinsarzt Dr. Paul Bühlmann gehalten.

 

Die Moulagegruppe wurde bei den verschiedenen Übungen und Kurse eingesetzt.

 

Von der Bevölkerung werden die Dienstleistungen des Krankenmobilienmagazins (KMM) in der Seevogtey sehr geschätzt. Auf Grund der hervorragenden Auslastung konnten die Kosten für die Mietgegenstände sehr niedrig gehalten werden, was wieder-um den Kunden zu Gute kam. Auf den zustehenden Gemeindebeitrag konnte erneut verzichtet werden. Die Ausleihgegenstände werden stetig den wachsenden Bedürf-nissen angepasst und ergänzt.

 

Die Blutspendeaktionen „Spende Blut – Rette Leben“ des Samaritervereins, mit Unter-stützung unseres Nachbarvereins aus Hildisrieden, konnten im Jahre 2017 473 Spender aus Sempach und Umgebung zur Teilnahme animieren. Durch das schöne Wetter im Sommer und Herbst konnten nicht genügend Menschen motiviert werden, Blut zu spenden. Die Lagersituation konnte bis Ende Jahr wieder annähernd ausgeglichen werden. An der Dezemberaktion konnte der 13‘000 Spender begrüsst werden. Als Dank erhielten alle Spenderwilligen einen köstlichen Spitzbuben. Die Zusammenarbeit mit dem Samariterverein Hildisrieden auf diesem Gebiet war sehr gut.

 

Bei zahlreichen Veranstaltungen, mit über 425 Postendienststunden inklusiv Helle-bardenlauf, übernahm der Samariterverein für die verschiedenen Organisatoren die Verantwortung beim Sanitätsdienst. Zunehmend dauern die Dienste bis in die frühen Morgenstunden hinein. Durch die Delegation des Notfalldienstes der niedergelassenen Ärzte an die Spitäler wird die Unterstützung der Samariter nicht einfacher bei einer nächtlichen Notfallleistung. Einige Samariter halfen auch bei andern Rettungsorgani-sationen und Nachbarsvereinen bei Postendienstveranstaltungen wie Luzerner Fas-nacht oder Jungfrau-Marathon aus. Die kurzfristigen Postendienstanfragen stellen den Verein oft vor grosse personelle Probleme.

 

Neben dem eher ernsten Samariteralltag durften auch einmal die Geselligkeit und der Spass Einzug halten. Sei dies beim Bäumliaufrichten von Geburten oder das Grillieren nach einer Übung im Chüserrainwald. Der Chlaushock im gemütlichen Rahmen mit Raclettessen sorgte für einen entspannenden Jahresabschluss. Das Vereinspicknick auf einem Bauernhof bot nicht nur währschaftes Essen sondern auch einen Einblick in die moderne Landwirtschaft.

 

Zu den üblichen Kursen wie Notfälle bei Kleinkinder-, Nothilfe-, BLS-AED- und Repé wurden für Organisationen, Firmen, Betriebe und Vereine massgeschneiderte Spezial-kurse angeboten, welche auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmt waren.

   

Jahreschronik 2017
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