19.09.2018

Besuch der REGA in Erstfeld

Am frühen Abend begrüsste uns Beat Wicki bei Feuerwehrgebäu-de in Sempach. Der Feuerwehrmannschaftswagen stand schon bereit, denn die Angehörigen der Feuer- wehrsanität waren auch zu diesem Einsatz eingeladen. Gemeinsam ging es in Richtung Erstfeld. Zum Glück war der Verkehrsstau in Hergiswil auf Grund eines Verkehrsunfalls auf der Gegenfahrbahn.

Gespannt lauschte man den Ausführungen des Referenten Walter Bösch über die ver- schiedenen Tätigkeiten, die Helikopter- und Flugzeugtypen, die für die Organisation im Einsatz stehen, und die Arbeiten, welche auf der Basis anfallen. Nach einem interes- santen Film über die Organisation REGA wurde den Anwesenden das Material für die Einsätze aus der Luft und am Boden erklärt. Ab nächstes Jahr müssen die Besatzungs- mitglieder auf der Basis übernachten damit der Einsatz rascher erfolgen kann.

Durch die laufende Beschaffung von neuen Helikoptern wird nun auch die Möglichkeit eröffnet bei schlechtem Wetter zu fliegen dank den Nachtsichtgeräten und dem Blind- flugsystem. Die grösste Gefahr der Fliegerei sind immer noch die unzähligen Heu-, Holzer- und Arbeitsseile, welche unterhalb von 25 Meter Höhe montiert sind.

Die Zusammenarbeit mit den Partnern der REGA wurden in anschaulichen Bildern ge- zeigt. Sei dies mit der Alpinen Rettung des SAC, den Höhenrettern, Gebirgsspezia- listen oder dem Team Redog. In Erstfeld steht ein komplett ausgerüstet Containern für die Lawinen- und Gebirgsrettung zur Verfügung.

Bei einem grösseren Ereignis in den Bergen fliegt die REGA nur das erste Team zum Einsatzort. Materialnachschub und Mannschaftstransporte von Rettungsmitgliedern übernehmen die zivilen Helikopterunternehmungen. Dies gilt auch für Tierrettungen oder Futtertransporte für die Bergbevölkerung.

Die Besichtigung der Augusta-Westland AW 109 SP aus nächster Nähe war sehr im- posant und liess die Augen der einen oder anderen leuchten.