29.06.2019

Hellebardenlauf

In Sempach fand der 38. Hellebardenlauf statt. Tefera Mekonen aus Herrenschwanden gewin-nt das 12,2 Kilometer lange Rennen in einer Laufzeit von 39:28 Minuten. Für den Äthiopier ist dies der zweite Sieg am Hellebardenlauf. Bei den Frauen steht Martina Strähl aus Horriwil mit 43:11 zuoberst auf dem Podest, das bedeutet Streckenrekord.

Am Montag wurde durch den Rettungsdienst LUKS der medizinische Notstand für alle Veran-staltungen ausgerufen. Alle Blaulichtorganisationen hatten ihren Personalbestand aufzustoc-ken. Für das kommende Sportwochenende wurden Temperaturen von über 33 °C gemeldet.

Am Dienstag wurde die Strecke durch den Samariterverein per Velo abgefahren. Es wurde beschlossen, dass ein zusätzlicher Sanitätsposten in Gottsmänige installiert wird. Auf die Startnummern wurde die Notfallnummer aufgedruckt. Der STV ersuchte die Besitzer der Bau-ernhöfe an der Strecke Wasserposten einzurichten. Mit Gartenschläuchen sorgten sie für eine Abkühlung der Läufer. Als Dankeschön erhielten die privaten Wasserspender einen Ver-pflegungsbon für die Festwirtschaft im Städtli.

1200 laufen trotz grosser Hitze den Hellebardenlauf von Sempach. Dies entspricht der Teil-nehmer von 2017. Es war ein sehr heisser Samstag-Nachmittag im schönen Sempacher Städtchen. Viel trinken und sich kühl halten war das Wichtigste. Die Organisatoren waren sehr gut darauf vorbereitet und haben Duschen, nasse Schwämme etc. bereitgestellt.  Sama-riter aus den Vereinen Hochdorf, Hildisrieden und Neuenkirch unterstützen uns bei der Be-wältigung der Aufgabe. Herzlichen Dank. 

Ab 14 Uhr fanden im schönen Städtli bereits die Schülerläufe statt. Diese sind nach wie vor sehr beliebt. Kein Wunder, denn es winkte doch allen, die das Ziel erreichen ein kleiner Pokal. 50 von der Migros gesponserte I'M fit-Teams (mindestens fünf Schülerinnen oder Schüler) starten übrigens gratis sowie alle Kinder, welche die Anmeldung per Internet durchführten.

Am Hellebardenlauf werden die Sieger des Hauptlaufes traditionell mit einer Hellebarde aus-gezeichnet. Schier unglaublich ist, dass trotz hoher Temperaturen eindrückliche Zeiten er-laufen wurden. Bei den Frauen fiel sogar ein Streckenrekord. Die Horriwiler Martina Strähl absolvierte die 12.2 Kilometer in 43.11. Wiederum zuoberst auf dem Treppchen bezog bei den Männern Tefera Mekonen Platz. Seine Laufzeit betrug 39.28 und er zeigte sich erfreut über seinen neuerlichen Titel.

Der Posten „Ochsentor“ verzeichnete während den Schülerläufen. ein Patienten mit einer Schürfwunde am Knie. Beim Hauptlauf mussten von den Aussenposten „Jagdhütte“, Gotts-mänigen und „Allmend“ keine Einsätze geleistet werden. Beim Luzerner Tor wurden 3 kleine Hilfeleistungen getätigt.