06.August 2020

13'000. Spender geehrt trotz Coronavirus

Seit 54 Jahren führt der Samariterverein Sempach regelmässig Blutspendeaktionen durch.

 

Wir sind überwältigt von der Solidarität unserer Blutspenderinnen und Blutspender rund um den Sempachersee. Wir möchten uns auch an dieser Stelle für die Geduld und das Ver-ständnis der Blutspenderinnen und Blutspender bedanken. Ein riesiges DANKE an alle, die dazu beitragen haben, dass es zu keinen Versorgungsengpässen kommt. Sie sind grossartig!

 

Die Samaritervereine Hildisrieden und Sempach führten die Blutspendeaktion unter beson-deren Vorsichtsmassnahmen durch.

Aus Angst vor einer Infektion mit dem Coronavirus gehen immer weniger Menschen zur Blut-spende ins Spital. Spenderrückgänge könnten sich jedoch auf den Bestand der Blutkonserven auswirken. Wie vom Blutspendedienst Zentralschweiz SRK zu erfahren war, sei die Situation bei einigen Blutgruppen kritisch und bedrohlich tief. Trotz 30 Prozent Rückgang seien noch Vorräte vorhanden. Es musste noch kein nationaler Aufruf gestartet werden.

Damit es zu Engpässen gar nicht erst kommt, entschieden sich die Samaritervereine Hildis-rieden und Sempach, die Blutspendeaktion durchzuführen, unter Berücksichtigung der Vor-gaben des Bundesamts für Gesundheit. 15 Samariter und 20 Mitarbeiter der Blutspende SRK Bern waren im Einsatz. Für die Blutspendeverantwortliche an diesem Abend Bea Burger, war es eine grosse Herausforderung, den Abstand von 1.5 Metern einhalten zu können. In der Aula wurden die Betten ebenfalls grosszügig platziert. Im Eingangsbereich standen spezielle Desinfektionsstationen. Dort wurden die Blutspender auch beurteilt.

Ein direkter Kontakt sei beim Blutdruckmessen und bei der Blutentnahme nicht zu vermeiden gewesen. Mundschutz wurde konsequent benutzt. Blutspender ab 65 Jahre seien aber zu Hause geblieben.

Auch fiel das gemütliche Beisammensein nach der Blutspende aus. Weit auseinander stan-den im Schulhauseingangsbereich und Draussen die Stühle bereit, damit man die Spender 15 Minuten lang beobachten konnte. Es gab auch ein Sandwich und Getränke. Danach gingen aber alle Spender schnell wieder nach Hause.

Die Samariter warteten gespannt auf den 12‘999., 13‘000. und 13‘001 Spender. Eine Über-raschung erlebte Josef Bachmann (Sempach), Patrik Kaufmann (Eich), sowie Nicole Jund (Römerswil) als sie aus den Händen der Blutspendeverantwortlichen des Samaritervereins Sempach, Bea Burger, ein Geschenk entgegennehmen durften.

Allen Spendern, die sich Zeit genommen haben, ihr Blut für die Mitmenschen zur Verfügung zu stellen, sei an dieser Stelle im Namen des Blutspendedienstes und den Samariterverein Hildisrieden und Sempach herzlich gedankt. Als Blutspenderin und Blutspender bleiben sie deshalb das wichtigste Glied in der Kette der Blutversorgung. Mit ihrer Solidarität beteiligen sie sich an einem Gemeinschaftswerk, das hilft, Leben zu retten und zu erhalten.

 

Nicht vergessen, die Samaritervereine Hildisrieden und Sempach lädt sie bereits zur nächsten Blutspendeaktion vom 03.12.2020 ein. Die Spenderzeiten sind vom 17.00 – 20.00 Uhr.

  

Bitte die öffentlichen Parkplätze benützen - Für Blutspender ist das Parkieren gratis.

Der 13‘000. Blutspender Patrik Kaufmann, Eich (links)

Der 12‘999. Spender Josef Bachmann, Sempach (recht)

Die 13‘001. Spenderin Nicol Jund, Römerswil (mitte)